Antrag 43/II/2024 Hitzesanierung in der Platte: Hitzeaktionsplan (HAP) auch sozial denken

Status:
Annahme mit Änderungen

Die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und die sozialdemokratischen Mitglieder des Senats werden aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass im Hitzeaktionsplan (HAP) der Stadt Berlin

 

  • Plattenbauten und ihre besonderen Herausforderungen gesonderte Berücksichtigung und Mittel finden und
  • nicht nur aus gesundheitlichen Gesichtspunkten, sondern auch aus Gesichtspunkten der sozialen Gerechtigkeit etwaige Empfehlungen ausgesprochen werden
  • Einbestellung und Befragung der Geschäftsführer der WBM Berlin-Mitte und anderer staatlicher Wohnungsbaugesellschaften mit Plattenbauten im Bestand zu Plänen der Hitzesanierung
  • Teilnahme an Bundesprojekten zur hitzegerechten Stadt

 

    Empfehlung der Antragskommission:
    Annahme in der Fassung der AK (Konsens)
    Fassung der Antragskommission:

    Die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und die sozialdemokratischen Mitglieder des Senats werden aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass im Hitzeaktionsplan (HAP) der Stadt Berlin

    • Plattenbauten und deren besonderen Herausforderungen eine gesonderte Berücksichtigung finden
    • die Expertise der landeseigenen Wohnungsunternehmen bei der Umsetzung ihrer Klimapfade miteinbezogen werden
    • Empfehlungen unter den Gesichtspunkten Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit festgelegt werden
    • die Teilnahme an Bundesprojekten zur hitzegerechten Stadt auch für Bezirke gefördert wird

     

    Begründung: Streichung der Zeilen 72 – 78

    Beschluss: Annahme mit Änderungen
    Text des Beschlusses:

    Die sozialdemokratischen Mitglieder des Abgeordnetenhauses und die sozialdemokratischen Mitglieder des Senats werden aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass im Hitzeaktionsplan (HAP) der Stadt Berlin

    • Plattenbauten und deren besonderen Herausforderungen eine gesonderte Berücksichtigung finden
    • die Expertise der landeseigenen Wohnungsunternehmen bei der Umsetzung ihrer Klimapfade miteinbezogen werden
    • Empfehlungen unter den Gesichtspunkten Gesundheit und sozialer Gerechtigkeit festgelegt werden
    • die Teilnahme an Bundesprojekten zur hitzegerechten Stadt auch für Bezirke gefördert wird

     

    Begründung: Streichung der Zeilen 72 – 78

    Beschluss-PDF:
    Stellungnahme(n):
    Stellungnahme der AH-Fraktion AK 5 2026:
    Die Klimaanpassung Berlins und die Verbesserung des Hitzeschutzes in Berlin ist für die SPD-Fraktion ein wichtiges Anliegen. Der Hitzeaktionsplan für Berlin ist im November 2025 vom Senat beschlossen und dem Abgeordnetenhaus zur Kenntnis gegeben worden (Drucksache 19/2797). Ebenfalls im November 2025 fand im Ausschuss für Umwelt- und Klimaschutz auf Anmeldung der SPD-Fraktion eine Anhörung zum Hitzeschutz statt.  Ein Kernelement im Hitzeaktionsplan ist die Reduzierung von Hitze in Innenräumen. Hierfür sind Programme für Fassaden- und Dachbegrünungen ein geeignetes Mittel. Die SPD-Fraktion hat sich daher bei den Haushaltsberatungen zum Doppelhaushalt 2026/2027 dafür eingesetzt, dass entsprechende Mittel im Einzelplan 07 nicht gestrichen werden.

    Stellungnahme des Senats 2026:
    Zu diesem Antrag kann keine Stellungnahme seitens des Senats abgegeben werden, da dieser keinem SPD-geführten Ressort zuzuordnen ist.
    Überweisungs-PDF: