Antrag 188/I/2020 Änderungen in den VBB der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) veranlassen

Status:
Nicht abgestimmt

Der Senat von Berlin, insbesondere der Finanzsenator Dr. Mathias Kollatz als Vorsitzender der Gewährträgerversammlung, wird gebeten, folgende Änderungen in den VBB der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu veranlassen:

 

  1. In der Tarifinformation „Einzelfahrscheine“ werden die Worte „Rück- und Rundfahrten ausgeschlossen“ gestrichen;
  2. In der Tarifinformation „Wochen-, Monats- und Jahreskarten im Tarifbereich ABC werden bei der Kartenart Abo 65 plus die Worte „ausschließlich im Abonnement“ gestrichen.
  3. Außerdem wird darum gebeten, die 65plus-Karte auch preislich abgestuft getrennt jeweils für die Zone AB und BC anzubieten.

 

Empfehlung der Antragskommission:
Ablehnung (Konsens)
Fassung der Antragskommission:

LPT I-2020 – Überweisen an FA XI – Mobilität

Stellungnahme FA XI-Mobilität: Ablehnung des Antrags

 

Begründung: 

Es wären erhebliche weitere Einnahmeeinbußen bei den Verkehrsunternehmen zu erwarten, die ausgeglichen werden müssten. In dieser Legislaturperiode wurden bereits zahlreiche Vergünstigungen für Schüler*innen und Auszubildende sowie eine Absenkung des Sozialtickets umgesetzt.

 

Legislative, Exekutive und VBB sind – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – im Gespräch über Alternativen bei der Nahverkehrsfinanzierung und bei einer weiteren Umstellung von Tarifen. Die Ergebnisse sollten abgewartet werden. In dem Zusammenhang wird auch noch über Tarifalternativen gesprochen. Der Landesparteitag der SPD hat im Übrigen längst das 365 € Ticket beschlossen.

65plus wurde eingeführt, um Senior*innen barrierefreie, preisgünstige Fahrten im gesamten VBB-Gebiet zu ermöglichen. Nur im Abonnement kann kontrolliert werden, ob der Fahrgast 65plus ist. Es ist ein Monats- oder ein Jahresabo möglich.