Antrag 57/II/2025 Schule als Ort der Demokratie – Fortbildung für Lehrkräfte verpflichtend machen

Status:
Nicht abgestimmt

Wir fordern:

  1. Verpflichtende Fortbildungen einzuführen, die alle Lehrkräfte an Berliner Schulen regelmäßig im Bereich Demokratieförderung und Extremismusprävention absolvieren müssen.
  2. Inhalte dieser Fortbildungen so auszugestalten, dass Lehrkräfte sowohl argumentativ gegen rechtsextreme Narrative gestärkt werden als auch praktische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diskriminierenden Vorfällen im Unterricht und Schulalltag erlernen.
  3. Die Kooperation mit Fachinstitutionen wie der Landeszentrale für politische Bildung, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie mit zivilgesellschaftlichen Träger*innenn mit Expertise in Demokratie- und Menschenrechtsbildung sicherzustellen.
  4. Die Lehrer*innenausbildung und das Referendariat in Berlin so anzupassen, dass Demokratiebildung, Menschenrechtsorientierung und Extremismusprävention als verbindliche Teile des Rahmenlernplans qualifiziert unterrichtet werden.

 

Empfehlung der Antragskommission:
zurückgestellt
Fassung der Antragskommission:

LPT II-2025: Überwiesen an AfB

 

 

Stellungnahme: Der Antrag ist in folgender angepasster Version zu beschließen:

 

Der Landesparteitag möge beschließen:

Die sozialdemokratischen Mitglieder im Senat und im Berliner Abgeordnetenhaus werden aufgefordert sich dafür einzusetzen, dass ein Indikator eingeführt wird, der den Demokratisierungsgrad von Schule misst.  Der Indikator der Demokratisierung soll sich u.a. aus folgenden Bestandteilen zusammensetzen:

  1.  verpflichtende Fortbildungen, die die Lehrkräfte  im Bereich Demokratieförderung und Extremismusprävention absolvieren.Das Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ)  entwickelt die Inhalte dieser Fortbildungen so, dass Lehrkräfte sowohl argumentativ gegen rechtsextreme Narrative gestärkt werden als auch praktische Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit diskriminierenden Vorfällen im Unterricht und Schulalltag erlernen. Die Lehrer*innenausbildung und das Referendariat in Berlin so anzupassen, dass Demokratiebildung, Menschenrechtsorientierung und Extremismusprävention als verbindliche Teile des Rahmenlernplans qualifiziert unterrichtet werden.
  2. Die Kooperation mit Fachinstitutionen wie der Landeszentrale für politische Bildung, der Bundeszentrale für politische Bildung sowie mit zivilgesellschaftlichen Träger*innenn mit Expertise in Demokratie- und Menschenrechtsbildung.
  3. Breites Spektrum von Beteiligungsstrukturen in Schule, angefangen von SchülerVertretung und Schulkonferenz über Klassenrat bis hinzu Beteiligung von SChüler*innen bei Entwicklung von Schulcurricula und Entscheidungen über Einsatz von finanziellen Mitteln.