Antrag 217/I/2025 Gewaltschutzambulanz stärken

Status:
Annahme

Die Mitglieder der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses und die SPD-Mitglieder des Senats werden gebeten, sich für eine schrittweise Ausweitung der Öffnungszeiten der Gewaltschutzambulanz mit dem Ziel 24/7 einzusetzen. Bis zur Erreichung des Ziels sollte zumindest eine telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr gewährleistet werden, angedockt an einer der Rettungsstellen der Charité.

Empfehlung der Antragskommission:
Annahme (Konsens)
Beschluss: Annahme
Text des Beschlusses:

Die Mitglieder der SPD-Fraktion des Berliner Abgeordnetenhauses und die SPD-Mitglieder des Senats werden gebeten, sich für eine schrittweise Ausweitung der Öffnungszeiten der Gewaltschutzambulanz mit dem Ziel 24/7 einzusetzen. Bis zur Erreichung des Ziels sollte zumindest eine telefonische Erreichbarkeit rund um die Uhr gewährleistet werden, angedockt an einer der Rettungsstellen der Charité.

Beschluss-PDF:
Stellungnahme(n):
Stellungnahme der AH-Fraktion 2026:
Das Anliegen, die gerichtsfeste Dokumentation von Gewalt zu verbessern und somit langfristig den Gewaltschutz zu stärken, wird von der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus ausdrücklich geteilt. Im parlamentarischen Verfahren wurde dazu auf Betreiben der SPD-Fraktion ein Antrag auf den Weg gebracht, der die Versorgungsstruktur für Betroffene von Gewalt insgesamt verbessern soll, u.a. durch den Ausbau der Spurensicherung und Dokumentation in Krankenhäusern (19/3007 Neu).

Stellungnahme des Senats 2026:
Die SenWGP stärkt finanziell Beratungsstellen, darunter S.I.G.N.A.L e.V, Lara (Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen, Trans*, Inter* und Nicht-Binären Personen) und fachlich das Childhood-Haus der Charité. Parallel dazu hat die SenWGP die Voraussetzung für eine zentrale Lagerung der Spuren am Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin geschaffen (GerMed) geschaffen.
Überweisungs-PDF: