Antrag 144/II/2025 Gefährlichste Kreuzung Berlins endlich sichern – Unfallstatistik zeigt: Größtmöglicher Handlungsbedarf am Frankfurter Tor

Status:
Annahme

Die Mitglieder der SPD-Abgeordnetenfraktion werden aufgefordert, sich für die Verkehrssicherheit der Kreuzung am Frankfurter Tor einzusetzen.

 

  1. Dafür sind an allen vier Fahrbahnen stationäre Blitzer einzurichten, um ein Überfahren der Lichtsignalanlagen bei Rot zu ahnden.
  2. Die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs wird bereits mindestens 100m vor der Kreuzung auf 30km/h reduziert.
  3. Der Radstreifen, von der Warschauer Straße kommend, wird gesichert an die Kreuzung herangeführt. Das kann bspw. mit einer separaten Führung ganz rechts der Fahrbahn passieren. In diesem Fall muss der Radverkehr gesondert mit einem Lichtsignal vom motorisierten Verkehr über die Kreuzung geführt werden. Die momentane Situation ist besonders Kindern ab 10 Jahren, die nicht mehr auf dem Fußweg fahren dürfen, nicht zu zumuten.
  4. Die Ampelphase für den Fußverkehr über die Frankfurter Allee wird verlängert, sodass die Fahrbahn problemlos in einem Zug überquert werden kann und gerade Kinder nicht in auf der schmalen Insel zwischen dem rauschenden Verkehr verweilen und in den Abgasen des anfahrenden motorisierten Verkehrs warten müssen.
  5. Die Kreuzung dem Gremium Fußverkehr bei SenMVKU vorzulegen und um die Entwicklung eines Gesamtkonzepts zu bitten, das die Gefahren entschärft und allen Verkehrsteilnehmer*innen gerecht wird.

 

Empfehlung der Antragskommission:
Annahme (Konsens)
Beschluss: Annahme
Text des Beschlusses:

Die Mitglieder der SPD-Abgeordnetenfraktion werden aufgefordert, sich für die Verkehrssicherheit der Kreuzung am Frankfurter Tor einzusetzen.

 

  1. Dafür sind an allen vier Fahrbahnen stationäre Blitzer einzurichten, um ein Überfahren der Lichtsignalanlagen bei Rot zu ahnden.
  2. Die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs wird bereits mindestens 100m vor der Kreuzung auf 30km/h reduziert.
  3. Der Radstreifen, von der Warschauer Straße kommend, wird gesichert an die Kreuzung herangeführt. Das kann bspw. mit einer separaten Führung ganz rechts der Fahrbahn passieren. In diesem Fall muss der Radverkehr gesondert mit einem Lichtsignal vom motorisierten Verkehr über die Kreuzung geführt werden. Die momentane Situation ist besonders Kindern ab 10 Jahren, die nicht mehr auf dem Fußweg fahren dürfen, nicht zu zumuten.
  4. Die Ampelphase für den Fußverkehr über die Frankfurter Allee wird verlängert, sodass die Fahrbahn problemlos in einem Zug überquert werden kann und gerade Kinder nicht in auf der schmalen Insel zwischen dem rauschenden Verkehr verweilen und in den Abgasen des anfahrenden motorisierten Verkehrs warten müssen.
  5. Die Kreuzung dem Gremium Fußverkehr bei SenMVKU vorzulegen und um die Entwicklung eines Gesamtkonzepts zu bitten, das die Gefahren entschärft und allen Verkehrsteilnehmer*innen gerecht wird.

 

Beschluss-PDF:
Stellungnahme(n):
Stellungnahme der AH-Fraktion AK 5 2026:
Verkehrssicherheit und die sichere Umgestaltung von Unfallschwerpunkten ist ein Kernanliegen der SPD-Fraktion. Mit dem Mobilitätsgesetz hat die SPD-Fraktion ein Gesetz beschlossen, wonach geregelt ist, dass pro Jahr 30 der laut Unfallkommission ermittelten gefährlichsten Knotenpunkte umgestaltet werden sollen. Die Frankfurter Allee gehört laut der „Verkehrssicherheitslage 2025 in Berlin“ (Quelle: https://www.berlin.de/polizei/_assets/aufgaben/anlagen-verkehrssicherheit/verkehrssicherheitslage_berlin_2025.pdf?ts=1772614550) zu den fünf häufigsten Verkehrsunfallstrecken (Platz 3) mit 252 Verkehrsunfällen in 2025. Im Herbst 2025 haben die Umbaumaßnahmen der Kreuzung begonnen, u.a. zur Signalisierung für Linksabbiegende. Die Verkehrssicherheit an diesem Knotenpunkt erfordert jedoch zusätzliche Maßnahmen, die die SPD-Fraktion weiter verfolgt. Somit ist das Antragsanliegen weiter in Bearbeitung.
Überweisungs-PDF: