Antrag 151/II/2025 Erhalt des FEX-Halts am Bahnhof Gesundbrunnen

Status:
Annahme

Die sozialdemokratischen Mitglieder des Senats und des Abgeordnetenhauses von Berlin werden beauftragt, sich nachdrücklich bei den zuständigen Stellen – inklusive der zuständigen Stellen des Bundes, der Deutschen Bahn sowie des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) – mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass der Halt des Flughafenexpress (FEX) am Bahnhof Gesundbrunnen über Dezember 2025 hinaus erhalten bleibt. Dabei wird angeregt, die Möglichkeit zu prüfen, den Halt zumindest in einem 40-Minuten-Takt (also mit jedem zweiten Zug) anzubieten, um die Verknüpfung zwischen dem Norden Berlins, und dem Flughafen BER zu sichern.

Empfehlung der Antragskommission:
Annahme (Konsens)
Beschluss: Annahme
Text des Beschlusses:

Die sozialdemokratischen Mitglieder des Senats und des Abgeordnetenhauses von Berlin werden beauftragt, sich nachdrücklich bei den zuständigen Stellen – inklusive der zuständigen Stellen des Bundes, der Deutschen Bahn sowie des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) – mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass der Halt des Flughafenexpress (FEX) am Bahnhof Gesundbrunnen über Dezember 2025 hinaus erhalten bleibt. Dabei wird angeregt, die Möglichkeit zu prüfen, den Halt zumindest in einem 40-Minuten-Takt (also mit jedem zweiten Zug) anzubieten, um die Verknüpfung zwischen dem Norden Berlins, und dem Flughafen BER zu sichern.

Beschluss-PDF:
Stellungnahme(n):
Stellungnahme der AH-Fraktion AK 5 2026:
Die direkte Erreichbarkeit des BER von Gesundbrunnen ohne Umsteigen ist durch die Verlagerung des FEX auf die neue Route über die Dresdner Bahn nicht mehr möglich. Durch den Halt des FEX auf seiner neuen Routenführung am Potsdamer Platz ist eine Verbindung ab Gesundbrunnen weiterhin über die S-Bahn mit Umstieg in den FEX am Potsdamer Platz möglich. Die Fahrzeit reduziert sich im Vergleich zur früheren Routenführung dabei leicht um einige Minuten. Die Notwendigkeit des Umstiegs steht hier einer doppelt so hohen Taktung des FEX (jetzt alle 15 statt alle 30 Minuten) gegenüber, so dass der Umstieg auf den ÖPNV hier attraktiver für Pendlerinnen und Pendler sein kann.

Stellungnahme des Senats 2026:
Zu diesem Antrag kann keine Stellungnahme seitens des Senats abgegeben werden, da dieser keinem SPD-geführten Ressort zuzuordnen ist.
Überweisungs-PDF: