Antrag 133/I/2026 Mobilität für alle – auch bei Eisglätte

Wir fordern:

 

  • Die Schaffung von zusammenhängenden „Winterdienstkiezen“, die zentral vom Land Berlin vergeben, jedoch weiterhin von den Anlieger*innen gezahlt werden.

 

  • einen durchsetzbaren Anspruch gegenüber dem Land Berlin auf die Räumung öffentlicher Geh- und Radwege, einschließlich einer wirksamen Durchsetzung dieses Anspruchs;

 

  • dass der Winterdienst auf Gehwegen aller Straßenreinigungsklassen in einer Mindestbreite von 1,5 m oder – sofern geringer – in der Gesamtbreite des Gehwegs erfolgt; weitergehende Räumungspflichten aus dem Gesetz bleiben unberührt;

 

  • dass der Winterdienst Radwege ebenso wie Straßen und Gehwege regelhaft beräumt;

 

  • dass der Winterdienst bis 6 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 8 Uhr erfolgt; in Nebenstraßen sind Verzögerungen in vertretbarem Maß zulässig;

 

  • die Prüfung umweltfreundlicher, salzfreier Auftaumittel;

 

  • die Ausstattung der Berliner Stadtreinigung (BSR) mit ausreichenden Personalstellen und Geldmitteln, zweckgebunden für die Aufgabenerfüllung;

 

  • eine Anlaufstelle/Hotline, über die nicht geräumte Wege schnell und unkompliziert gemeldet werden können;

 

  • eine entsprechende Verpflichtung für Privatwege, um Sicherheitslücken zu schließen;

 

  • dass die rechtliche Ausgestaltung gemeinsam mit Behindertenvertretungen und dem Landesseniorenbeirat Berlin erarbeitet wird, damit Barrierefreiheit und Sicherheit konsequent mitgedacht werden;

 

  • Die Wiedereinsetzung von Glycerinwagen;

 

  • Aufstockung von Turmwagen;