Antrag 136/I/2025 Bildungseinrichtungen sollen bundesweit verpflichtet werden, Demokratiebildung, Erinnerungskultur und die Vermittlung des Grundgesetzes verbindlich im Lehrplan zu verankern.

Die SPD-Mitglieder in den Landesparlamenten und -regierungen sowie in Bundestag und Bundesregierung werden aufgefordert, auf die Lehrpläne dergestalt einzuwirken, dass darin für Bildungseinrichtungen bundesweit Demokratiebildung, Erinnerungskultur und die Vermittlung des Grundgesetzes verbindlich verankert werden.

Dabei sind moderne Herausforderungen wie der Einfluss sozialer Medien und eine sich zunehmend diverser entwickelnde Gesellschaft gezielt zu berücksichtigen, um die freiheitlich-demokratischen Grundwerte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig zu stärken. Dieser Antrag möchte erreichen, dass das selbst gesetzte Ziel der Kultusministerkonferenz, Kindern und Jugendlichen durch den Schulunterricht die Werte der Grund- und Menschenrechte zu vermitteln, tatsächlich erreicht wird.

Konkrete Mittel hierzu sollen als Bestandteile der geforderten angepassten Lehrpläne sein

  1. Verpflichtenden Epochenunterricht mit Vermittlung des Grundgesetzes, Demokratiebildung und Erinnerungskultur
  2. Aktiver Förderung der Diskussionskultur
  3. Einbindung aktueller Themen aus der Politik
  4. Die Stärkung demokratischer Schulstrukturen wie von Schülerparlamenten und Klassensprecherwahlen
  5. Die konsequente Würdigung der Diversität
Empfehlung der Antragskommission:
zurückgesteltl (Konsens)
Fassung der Antragskommission:

LPT I-2025: Überwiesen an AfB, FA Vb – Schule

LPT II-2025: vertagt auf LPT-I-2026

 

 

Stellungnahme AfB

 

Der Antrag ist in folgender Fassung zu beschließen:

 

Der Landesparteitag möge beschließen:

Der Bundesparteitag möge beschließen:

 

der Bundesvorstand der Partei wird aufgefordert darauf hinzuwirken, dass es in den Ländern zu einem abgestimmten Vorgehen kommt im Umgang mit Demokratiebildung, Erinnerungskultur und die Vermittlung des Grundgesetzes in Schulen. Hierzu ist eine Expertenkommission einzuführen, die Empfehlungen erarbeitet, die perspektivisch über die KMK Einzug in die Landesprogramme erhalten soll.

 

Konkrete Mittel hierzu sollen als Bestandteile der geforderten angepassten Lehrpläne sein

  1. Verpflichtenden Epochenunterricht mit Vermittlung des Grundgesetzes, Demokratiebildung und Erinnerungskultur
  2. Aktiver Förderung der Diskussionskultur
  3. Einbindung aktueller Themen aus der Politik
  4. Die Stärkung demokratischer Schulstrukturen wie von Schülerparlamenten und Klassensprecherwahlen
  5. Die konsequente Würdigung der Diversität

 

Dabei sind moderne Herausforderungen wie der Einfluss sozialer Medien und eine sich zunehmend diverser entwickelnde Gesellschaft gezielt zu berücksichtigen, um die freiheitlich-demokratischen Grundwerte der Bundesrepublik Deutschland nachhaltig zu stärken.